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Freigänger oder Wohnungskatze? Wie du die richtige Entscheidung triffst

Freigänger oder reine Wohnungskatze?

…was passt zu deinem Lebensstil und noch wichtiger: Was macht deine Katze auf Dauer glücklich?

Erst einmal hängt die Entscheidung – ob Freigänger, ob Wohnungskatze – grundlegend auch davon ab, für welche Katzenrasse du dich entscheidest. Maine Coon, Britisch Kurzhaar und Siamkatzen sind u. a. prädestinierte Wohnungskatzen, die den Auslauf nicht vermissen werden. Aufgrund der sicheren Gegebenheiten haben solche Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben, grundsätzlich eine höhere Lebenserwartung. Allerdings benötigen sie für ein glückliches Leben eine ganze Reihe an artgerechter Ausstattung.

Freigänger sind glücklicher

Bei Freigängerkatzen musst du dir nur dessen bewusst sein, dass sie Gefahr laufen, überfahren oder vergiftet zu werden und sie damit einhergehend eine etwas geringere Lebenserwartung haben. Hinzu kommen ein paar Euro höhere Kosten, die bspw. für zusätzliche Impfungen anfallen, und deutlich höhere Kosten, falls deinem Freigänger wie eben beschrieben etwas zustößt, was nun mal wahrscheinlicher als bei einer gut behüteten Wohnungskatze ist. Dieses Risiko – einmal kostentechnisch, einmal emotional betrachtet – ist es uns persönlich allemal wert, wenn wir am Ende des Tages in drei Paar glückliche Katzenaugen blicken. Für sie ist die Umgebung nicht nur wie ein riesengroßer Spielplatz; er beschert ihnen von Natur aus außerdem jede Menge Ausgeglichenheit: die Gegend erkunden, auf Bäume klettern, ihr Geschäft auf der Wiese verrichten, Erde unter die Krallen schaufeln, Vögel zwitschern hören – oder wenn’s gut läuft auch schmecken. Das Leben eines Freigängers bringt etliche Vorteile und jede Menge Lebensqualität mit sich! Ist der Auslauf nicht geboten, kann es schon mal vorkommen, dass deine Katze sich aus Trotz oder Langeweile mit ihren Krallen an deinen Möbeln vergreift oder sogar mal nebens Katzenklo macht.

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War deine Katze einmal an Freigang gewöhnt, z. B. bevor du sie aus dem Tierheim adoptiert hast, soll sie auch weiterhin Freigang bekommen. Aus ihr eine Wohnungskatze zu machen, würde sie sonst ihr Leben lang unglücklich stimmen.

Abgesehen davon liegt die Wahl rundum bei dir, denn du wirst von nun an jeden Tag mit dieser Entscheidung leben. Ich persönlich bin der Meinung, wir Menschen sollten mit dem möglichen Risiko, draußen könnte was passieren, leben. Natürlich dürfen wir keinesfalls leichtsinnig handeln, doch als Katzeneltern tragen wir nun mal die Verantwortung – nicht nur dafür, unseren Liebling vor möglichen Gefahren zu schützen, sondern eben auch dafür, ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Immerhin gehen wir auch jeden Tag vor die Tür und können nur bedingt beeinflussen, ob uns etwas zustößt oder nicht. Ich selbst sehe jeden Tag, wie gut es unserem Riku und unserer Choco tut, unterwegs zu sein, und würde deshalb jedem, der die Gegebenheiten dafür hat, dringend dazu raten, einer Katze das Draußensein zu gewähren. Nur so ist ein artgerechtes Katzenleben rundum möglich. Was „Gegebenheiten“ bedeutet:

Das gibt es bei Freigängerkatzen zu beachten:

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Risikofaktoren

Umgebung deiner Wohnung

Ist die Umgebung deiner Wohnung sicher, d. h. im näheren Umfeld gibt es weder stark befahrene Straßen noch bejagte Wälder?

Angst vor Katzenfängern

Manche Katzeneltern machen sich Sorgen, ihre Katze könnte aufgrund ihrer grazilen und teuren Rasse das Interesse von Kriminellen wecken und auf offener Straße weggefangen werden. Hierbei ist nicht einmal von organisierten Katzenfängern die Rede, sondern auch von Dieben im kleineren Stil. Einige Züchter vermerken in ihren Kaufverträgen aus diesem Grund den Zusatz, dass die Adoption der Katze nur mit gesichertem Freigang möglich ist. Diesen Risikofaktor musst du für deine Katze und dich abwägen: Gestattest du ihr keinen Freigang oder nur gesichert, eliminierst du dafür das Risiko, dass sie weggefangen, verkauft oder von jemand Fremden mit nach Hause genommen wird. Gewährst du ihr ihren Auslauf, besteht ein Risiko, dass sie mitgenommen werden könnte; dafür lebt sie artgerecht an der frischen Luft, wo sie etliche Möglichkeiten zum Austoben hat – und in den besten und meisten Fällen passiert ihr rein gar nichts.

Nachbarn, die keine Katzen mögen

Solltest du mitbekommen, dass einige deiner Nachbarn Katzen oder generell Tieren gegenüber überhaupt nicht angetan sind, führe ein offenes Gespräch mit ihnen über deinen Wunsch, eine Katze aufzunehmen. Wie du weiterhin verfährst, kannst du auf Grundlage dessen entscheiden, wie sie auf die Neuigkeiten reagieren. Kommen sie dir sehr negativ eingestellt vor oder kannst du ihr Verhalten nicht einschätzen, solltest du deine Katze keinem Risiko aussetzen und sie bei dir in der Wohnung behalten. Nicht nur, dass die Harmonie in der Nachbarschaft in die Brüche gehen könnte, sondern du kannst nie wissen, zu welchen Mitteln Menschen greifen, die sich selbst gestört fühlen. Dieser Punkt soll keine Angst in dir auslösen, nur zu einer gut überlegten Entscheidung anregen.

giftige Pflanzen

Für Katzen gibt es eine ganze Reihe von Pflanzen, die giftig sind. Neben den Pflanzen in der Wohnung solltest du auch deinen eigenen Garten präventiv vorm Einzug deiner Katze sichern und für Katzen schädliche Pflanzen entfernen, damit sie dein Liebling nicht aus Versehen anknabbert.

Gewässer in der Umgebung

In deinem Garten solltest du unbedingt den eigenen Pool oder Teich katzensicher machen, indem du ihn mit einem flachen Ausstieg ausstattest und Schlingpflanzen entfernst. Denn meistens sind es die glatten Wände, die ins Wasser gefallenen Katzen keine Chance zum Entkommen bieten und zum Ertrinken führen. Rede mit deinen Nachbarn und bitte sie mit diesen konkreten Vorschlägen darum, ihre Gewässer ebenfalls zu sichern. Gleichzeitig bietet ihr damit anderen Tieren Schutz vorm Ertrinken.

regelmäßige Medikamenteneinnahme der Katze

Leidet deine Katze unter einer Erkrankung und muss zu geregelten Zeiten ein Medikament einnehmen? Dann sollte sie (vorerst, je nachdem, ob die Erkrankung heilbar ist) eine Wohnungskatze bleiben. Selbst Freigänger, die sich normalerweise häufig Zuhause und das zu ähnlichen Tageszeiten blicken lassen, kehren manchmal für mehrere Tage am Stück nicht nach Hause zurück. Bei unserer Choco ist das Gang und Gäbe und kann jeder noch so zuverlässigen Katze passieren, falls sie z. B. mal aus Versehen woanders eingesperrt wird. Für eine Katze, die somit ihre Medikamente nicht bekommt, stellt diese Situation eine akute Gefahr für ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall sogar für ihr Leben dar.

ansteckende Krankheiten

Für Katzen, die sich mit Katzen-Aids, dem Felinen Leukämie Virus, der Felinen Infektiösen Peritonitis oder Giardien und Kokzidien infiziert haben, besteht keine Möglichkeit, vor die Tür zu gehen. Sie müssen ausschließlich in der Wohnung leben, um ihre Erkrankungen durch Bisse etc. nicht auf andere Katzen zu übertragen.

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Ich finde artgerechte Haltung wichtiger als 100% Sicherheit.

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Katze mit Blume
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Vorbeugung und Schutz für deine Freigänger-Katze – so gelingt’s

Kosten

Hast du genügend Geld zur Verfügung, falls deiner Katze etwas zustößt (z. B. Unfall, Revierkampf, Vergiftung)? Eine Katzenversicherung kann dir in dieser Situation wortwörtlich einiges ersparen.

Kastration

Die Entscheidung „Kastration oder nicht“ bleibt dir überlassen. Bedenke dabei: Weibliche, nicht kastrierte Katzen, können schnell trächtig werden. Auch wenn sie noch so süß sind, es warten bereits genügend kleine Fellnasen im Tierheim auf ihr Für-Immer-Zuhause, und die ganze Arbeit, die durch die Kitten entstehen würde, bliebe an dir hängen. Mittels Kastration wird deine Katze außerdem nicht rollig werden. Das heißt, die Phase, in der sie nur noch darauf fixiert ist, sich zu paaren und unter Umständen noch weiter von Zuhause entfernt auf Partnersuche geht, wird umgangen. Auch mit den damit einhergehenden Schmerzen bei Nicht-Deckung muss sich deine Katze in dem Fall nicht quälen. Bei kastrierten Katern kommt es außerdem deutlich seltener zu Revierkämpfen, wodurch auch das Verletzungsrisiko drastisch sinkt. Vorteile über Vorteile 🙂

Impfungen und Entwurmung

Um deine Katze rundum zu schützen, da sie sich vor allem als Freigänger so einiges einfangen kann, empfehlen Tierärzte die regelmäßigen Impfungen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Katzenleukämie, Tollwut und Feline Infektiöse Peritonitis. Wurmkuren gibt’s ebenfalls beim Tierarzt.

Chippen

Sollte deine Katze nicht mehr von allein heimkehren (wurde versehentlich eingesperrt oder hatte einen Unfall), hilft dir ein kleiner Transponder-Chip, der deiner Katze in den Nacken implantiert wird, euch wiederzuvereinen. Denn wird sie gefunden und zum Tierarzt oder in ein Tierheim gebracht, lesen diese den Chip aus. Dafür solltest du die Nummer deiner Katze und deine persönlichen Daten unbedingt kostenlos im Tierregister unter www.tasso.net eintragen lassen.

Halsband

Der große Nachteil: Von Halsbändern wird abgeraten, da die Gefahr besteht, dass deine Katze mit ihnen hängenbleibt und sich somit sogar in Lebensgefahr bringt. Einziger Vorteil: Du kannst eine Adresskapsel oder sogar GPS-Tracker anbringen. Diese wiegen die bestehende Gefahr in meinen Augen allerdings nicht auf, sodass wir uns für unsere drei Katzen dagegen entschieden haben. Allerdings gibt es auch Halsbänder mit Sicherheitsverschluss, der sich bei erhöhtem Zug automatisch öffnet, mit denen wir persönlich noch keine Erfahrungen gesammelt haben. So soll das Risiko des Hängenbleibens minimiert werden. Wenn du dich dafür entscheidest, wähle am besten eines, das reflektiert, um deine Katze im gleichen Atemzug vor der Dunkelheit zu schützen und somit zu verhindern, dass sie von Autofahrern übersehen wird.

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Katzenklappe

Eine Katzenklappe bedeutet für deine Katze Unabhängigkeit, indem sie die Wohnung jederzeit verlassen oder eben wieder betreten kann. So kann sie auch während deiner Abwesenheit eigenständig entscheiden, ob sie lieber drinnen oder draußen herumlungern möchte. Mittlerweile gibt es sogar schon elektronische Katzenklappen, die sich nur öffnen, wenn genau deine Katze mit ihrem passenden Chip vor der Klappe steht. So bekommst du garantiert keinen unerwünschten Besuch! Zusätzlich lassen sich dort die Zeiten einstellen, wann die Klappe sich öffnen soll und wann sie geschlossen bleibt.

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Katzenhütte

Kommt eine Katzenklappe für dich nicht in Frage, solltest du es deinem Freigänger draußen zumindest gemütlich machen. Wir haben auf der Terrasse eine Katzenhütte mit Decke und Kissen stehen, in die sich vor allem Riku gern verkrümelt. Sie sollte gut isoliert sein, sodass sie deinen Liebling vor Kälte und Regen schützt.

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Können auch ältere Katzen „raus“, die bisher Wohnungskatzen waren?

Planst du einen Umzug, so z. B. von einer befahrenen Straße raus ins Grüne? Oder hast du eine Katze aus dem Tierheim adoptiert, die in einer Wohnung aufgewachsen ist? Ermögliche ihr den Freigang unbedingt! Natürlich unter dem Aspekt, dass die oben aufgelisteten Sicherheiten gegeben sind. Freigang ist nicht nur katzengerecht, sondern verleiht deiner Katze eine ganz neue Art von Lebensqualität.

Eine Ausnahme gibt es auch hier: Ist die Katzen über zehn Jahre alt, krank oder kann altersbedingt nur noch eingeschränkt hören oder sehen und hat ihr bisheriges Leben als Wohnungskatze verbracht, solltest du sie nicht einfach zum Freigänger umerziehen wollen – selbst wenn der Grundgedanke dahinter, ihr mehr Freiheit zu verschaffen, wirklich lobenswert ist. Doch kannte sie ihr Leben lang nur ihre vier Wände, weiß sie nichts vom Leben außerhalb und den möglichen Gefahren, die hinter der Eingangstür warten. In diesem Fall solltest du ihr ein Leben innerhalb eurer neuen vier Wände bescheren, in dem es ihr trotzdem an nichts fehlt:

…und wenn ich mich doch für eine Wohnungskatze entscheide?

Dann solltest du dich umso mehr mit ihr beschäftigen. Neben der Grundvoraussetzung, deine Wohnung katzensicher zu machen, biete ihr gern noch mehr Bespaßungs- und Rückzugsmöglichkeiten, damit sie sich in ihrem neuen Zuhause wirklich rundum wohlfühlen kann – immerhin werden eure vier Wände von nun an ihre ganze Welt sein. Die beste Beschäftigung ist und bleibt ein Artgenosse, sodass sie sich nicht nur gegenseitig die Zeit vertreiben, sondern auch die Gefahr minimiert wird, zu vereinsamen. Neben der Grundausrüstung ist ein großer Kratzbaum* mit mehreren Ebenen extrem wichtig für sie; auch zusätzliche Kletterwände* und Katzenparcours bringen eine Portion Spannung in ihren Alltag, und natürlich ausreichend Spielzeug – zum Toben genauso wie zur Förderung von Ausdauer und Intelligenz. Spielzeug muss selbstverständlich nicht von Anfang an in Massen vorhanden sein, doch nach und nach immer mal neue Spielereien zu involvieren kann nur gut für die mentale Fitness und Gesundheit deiner Katze sein! Ca. 15 Minuten solltest du dir am Tag Zeit für’s Spielen mit ihr nehmen, ansonsten darf natürlich auch gern Spielzeug in der Wohnung verteilt sein, mit dem sie sich zusätzlich selbst bespaßen kann. Hinzu kommen etwa einmal pro Woche die Fellpflege und sowieso jederzeit gern gesehene Streicheleinheiten (wenn deine Katze nicht gerade schläft oder dir zeigt, dass sie keine Lust hat).

weiße Katze

Falls deine Wohnung einen Balkon besitzt, gibt es sogar Schutznetze*, die du anbringen kannst, damit deine Katze auch mal an die frische Luft kann ohne zu entlaufen. Oder ein noch besserer Kompromiss: ein Außengehege, wenn es dir finanziell und platztechnisch möglich ist. Hier können begabte Handwerksmänner und -frauen sogar selbst Hand anlegen und kreativ werden!

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Wie sieht es mit einer Katzenleine aus? Selten, aber doch von Zeit zu Zeit, begegnen einem angeleinte Katzen. Was bei Hunden normal ist, wird bei Katzen eher belächelt. Doch ist diese Reaktion darauf gerechtfertigt oder ist das Gassigehen mit einer Katze ein Ersatz zum Freigang? Nein. Auch wenn es gut von dir gemeint ist: Mit einer Katze an der Leine spazieren zu gehen ist nicht katzengrecht, arbeitet gegen ihre autonom veranlagten Charakterzüge und hat auch sonst keine Vorteile für sie. Eher noch stellt die Leine Stress und ein Risiko für ihre und deine Sicherheit dar. In (in ihren Augen) Gefahrensituationen könnte sie erschrocken an dir hochklettern oder sich der Leine entreißen und gefährlich in ihr verfangen. Eine Katzenleine sollte deshalb maximal temporär und nur in wenigen Ausnahmesituationen zum Einsatz kommen, z. B. beim Erkunden eines neuen Reviers für Kitten oder nach einem Umzug, der Zusammenführung neuer Katzen oder der Sicherung bei längeren Touren in der Transportbox, bei der deine Katze zwischendurch mal ihr Geschäft verrichten soll, ohne wegzulaufen. Halte dir lieber vor Augen, dass in der Hinsicht Auslauf gilt: Was deine Katze nicht kennt, wird sie auch nicht sehnsüchtig vermissen und hat es besser in ihrem vertrauten Terrain Daheim.

Egal, wie du dich entscheidest: Neben den wichtigen zu beachtenden Grundgegebenheiten ist doch die Hauptsache, dass du deinem neuen Familienmitglied ein liebevolles Zuhause voller Spiel, Spaß und Spannung bietest. Dabei wünschen wir dir und deinem Liebling jede Menge Freude!

So genießt Choco ihr Leben in der „Wildnis“:

Dass meine Schwester Yumi sich nur höchstens auf die Terrasse traut, obwohl ihr eine Welt voller Abenteuer offen steht, kann ich nicht im Geringsten nachvollziehen. Ich brauche meine Freiheit wie die Luft zum Atmen. Meine täglichen, manchmal sogar tagelangen Streifzüge, geben mir ein Gefühl von Freiheit. Die Gegend abklappern, Nachbarn besuchen, Vögel jagen – ich bin ein richtiges Naturkind!

Wenn ich mal länger als ein paar Stunden drinnen bin (fressen und ausruhen muss ja auch mal sein), gehen meine Sirenen an, und das meine ich wörtlich – „miiiiiiiauuuu, miiiiiiiauuuuuuuu“ an der Terrassentür bedeutet so viel wie „Lasst mich endlich wieder raus, ich habe noch eine Verabredung!“

Choco