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Neue Katze, neuer Name: Mit 9 Tipps zum passenden Katzennamen

Story of my life – von Spitznamen und anderen Verbrechen

Meine Mama wählte 1997 in weiser Voraussicht den Namen Laura für mich. Damit ihn ja niemand mit Spitznamen und Abkürzungen verhunzen kann (Jennifer wird zu Jenny? Meiner Mama rollen sich da die Zehennägel hoch). Okay, das hat nur bedingt funktioniert: Meine Freunde sind teilweise auf Lauriii oder im Auslandssemester in Prag auf Laurinka umgeschwenkt. Komplette Neologismen wie Lauraley wurden kreiert oder sind eben aus ulkigen Situationen entstanden – sorry Mama, da ist nichts zu machen.

Beinahe 24 Jahre später rede ich meine drei pelzigen Babys mit mindestens 20 verschiedenen Namen an – pro Katze, versteht sich. Riku wird zu Remu und Speck-Bert, Choco zu Schokolinka und Momo, und Yumi zu Yümli und Blümchen.

Erwischt… Ich steh ja auf Spitznamen – je verniedlichter, desto besser. Allerdings nur, was Tiere angeht.

Aber hier soll es nicht um meinen Geschmack gehen – sondern um deine Ohren. Welcher Name klingt nach deiner Katze? Du musst ihn ja schließlich täglich einundachtzig Mal rufen, wenn sie Blödsinn macht (ich mach nur Spaß).

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  • Lactosereduziert: Die meisten erwachsenen Katzen vertragen keine Kuhmilch; Animonda Milkies sind laktosereduziert und daher leicht verdaulich
  • Kleine Portionen: Die praktischen Einwegkapseln sind optimal dosiert; Es bleiben keine Reste übrig, die mühsam im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen

Namenswahl: einzigartig wie deine Katze?

Einzigartig sein – muss ein Name das? Die Entscheidung liegt allein bei dir. Bei sieben Milliarden Menschen und 200 Millionen Katzen wird’s langsam schwierig – meine Meinung. Rote Kater, die Garfield heißen, gibt’s jedenfalls wie Sand am Meer. Und da ist nichts verwerflich dran. Doch wenn du einen besonderen Namen willst – so wie deine Katze besonders ist – musst du jetzt die Birne anschalten 💡

Kreative Katzennamen – meine 9 schnellen Tipps

Dabei werde ich wohl nie verstehen, dass Menschen es tatsächlich für eine gute Idee halten, ihr Kind Störenfried und Crazyhorse zu nennen (nein, das hab ich mir leider nicht ausgedacht). Was ich meine ist, deinen Kopf zu resetten. Was magst du in deinem Leben gern? Was klingelt in deinen Ohren so schön wie das Glöckchen am Lindt-Hasen?

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Für meine drei Lieblinge sind das ihre Spitznamen: Aus Yumi gekreuzt mit meinen royalen Lieblingsserien entstand zum Beispiel Ms. Yumington. Und Riku gepaart mit seiner Essenseuphorie wurde mein Speck-Bert.

  1. Geschichtshappen

Los geht’s – wir kramen in der Geschichts-Kiste. Es ist wie mit Schulterpolstern und Petticoats: der Trend kommt wieder. Bei Kindernamen sind Frida, Alf(i) und Bruno wieder im Kommen. Für mich sind das durch die Tante-Frida-Läden von früher richtige Retro-Namen. Einige davon ulkig, andere springen mich vor lauter Charme fast an.

Gehen wir noch paar Jahre (oder Jahrhunderte?!) weiter zurück, stoßen wir zwischen grobem Unfug durchaus mal auf wahre Schätze wie Amalia, Ida, Rosa, Louis und Napoléon. Achte bloß darauf, für welche Überzeugungen und Taten die jeweilige Person stand.

  1. Richtige Happen

Vor ein paar Jahren war mein Traum noch, ein Tea Cup Schweinchen zu adoptieren und es auf den Namen Bacon zu taufen. Wie makaber… Jetzt, wo ich selber kein Fleisch mehr esse, finde ich das gar nicht mehr so lustig. Nun darf nur noch mein Büro-Schwein (ein quiekendes Hundespielzeug, das meine Kollegen mir mal schenkten – frag nicht, wie’s dazu kam) den Namen mit Würde tragen. Bitte nicht zu ernst nehmen 😉

Dabei ist der Bereich Essen und Trinken gar nicht so verkehrt. Wir kennen bestimmt jeder mindestens ein Tier, das Whisky heißt, oder? Also lass uns doch mal über den Tellerrand schauen (ja, im wahrsten Sinne):

Fudge, Lolli, Mochi, Muffin, Peanut, Pepper, Pickle, Pie, Toffee, Tofu, Waffle… Süßer wird’s jedenfalls nicht.

 

  1. Aus Film und Fernsehen

Filme, Serien, Musiker*innen: die Branche hat nicht nur viel für unsere Augen und Ohren zu bieten, sondern auch den ein oder anderen Namen parat, der sonst nicht so geläufig ist.

Deine persönliche Kindheitserinnerung Nummer eins sind Die Beatles? Wie wär’s dann mit Ringo für deinen Kater? Pink Floyd läuft bei dir rauf und runter? Floyd hört sich sooo schön an. Du vergötterst Scarlett Johannsons schauspielerisches Talent? Scarlett klingt doch auch nach was…

Als bekannte Film-Katzen fallen mir sofort Fat Louie aus Plötzlich Prinzessin und Nala aus König der Löwen ein.

Bei Star Wars denke ich gleich an Yoda, bei Breaking Bad an Heisenberg, bei Gravity Falls an Mable und Dipper. Und bei Sissi – na klar: an Sissi.

Du wirst gleich mehrfach Katzenmami/ -papi? Wie cool wäre es bitte, wenn sie alle Namen aus derselben Übergruppe hätten?! Da gäbe es:

  • Khaleesi, Drogon, Arya und Sansa (aus Game of Thrones)
  • Sherlock, Watson und Euros (aus Sherlock)
  • Dobby, Mirte, Mrs. Norris, Fleur, Crookshanks, Hagrid, Sirius, Snape – oder dein Lieblingscharakter (aus Harry Potter)
  • Bella, Esme und Emmet (aus Twilight)
  • King Julien, Mort und Maurice (aus Madagaskar)

Deine Kreation: die Wortneuschöpfung

Frau auf Bett mit Katze
Zwei Katzen kuscheln

Kuschelfaktor? Nicht jede Katze tickt gleich

Wir Menschen sind alle Individuen; niemand hat exakt die gleichen Charakterzüge und Bedürfnisse. Genauso tickt jede Katze unterschiedlich, und auf keinen Fall dürfen wir sie als unser Kuscheltier betrachten. Sicher gibt es Katzen, die ihre Streicheleinheiten brauchen, sich auf ihre Menschen legen oder sogar gern getragen werden. Doch der Kauf sollte nicht auf deinem Kuschelbedürfnis oder Langeweile beruhen und somit auch nicht mit Erwartungen an die Katze verknüpft sein. So wird sie zu nichts gezwungen und du nicht enttäuscht.

Wer bald die Wohnung mit dir teilen wird, kannst du wie schon angedeutet nur bedingt beeinflussen. Um einen Eindruck davon zu bekommen, ob die Katze, die du ins Auge gefasst hast, zu deinem Charakter passt (eher ruhig oder lieber aufgekratzt), besuche die Katze zu unterschiedlichen Tageszeiten und bring so viel wie möglich über ihre Lebensgeschichte in Erfahrung, bevor du eine Entscheidung triffst. Denn genau dieser Vierbeiner wird dich dann viele, viele Jahre begleiten…

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Eine Katze ist kein Spielzeug zum Zeitvertreib oder Kuscheln. So lapidar es sich anhört: Du trägst als ihre Bezugsperson von nun an die Verantwortung für ein Lebewesen.

Störfaktor Katzte?

Katzenhaare in der ganzen Wohnung und auf deinen Anziehsachen, Spielzeug und Katzenstreu auf dem Boden verteilt – damit kommst du klar? Wenn nicht, ist eine Katze nichts für dich (wobei das Haar-Problem mit Sphynx-Katzen gar nicht erst aufkommt).

Außerdem stellen Katzen gern mal Unsinn an und sind – anders als Hunde – nur bedingt erziehbar, was deine Geduld erfordert und gerade am Anfang einige Gegenstände oder zerkratzte Möbel kosten kann. Im Hinblick auf Macken können wir mit unseren drei Rabauken außerdem alle Katzen-Klischees bestätigen:

Tägliche „Fünf Minuten“ 🗸
Anschleppen von „Geschenken“ (= Kleintieren) 🗸
Wecken am frühen Morgen 🗸

Kannst du damit auf Dauer leben?

Faktor Zeit

Stelle sicher, dass du trotz Job, Fernbeziehung und anderen zeitintensiven Dingen nicht ständig außer Haus bist, sondern genug Zeit für deine Katze aufbringen kannst. Kannst du neben dem Füttern, Pflegen und deinen eigenen Vorhaben täglich 15 Minuten zum Spielen einrichten und das auf Dauer durchziehen? Die Lust verlieren ist für deinen haarigen Mitbewohner nämlich keine Option. Insbesondere Wohnungskatzen brauchen aufgrund dessen, dass sie nur ihre immer gleichen „vier Wände“ ohne Abwechslung, Abenteuer und Auslauf sehen, besonders viel Aufmerksamkeit und eine ordentliche Portion an Beschäftigung. Hinzu kommt die anfängliche Eingewöhnungsphase, zu der du viel Zeit in deine Katze investieren musst, sodass Reisen während der ersten Monate, in denen du dein neues Familienmitglied bei dir hast, einfach nicht möglich sein werden, vor allem wenn es sich bei ihm um ein Kitten handelt.

Und auch nach der Anfangszeit werden keine regelmäßigen Reisen mehr machbar sein. Kläre außerdem unbedingt vor dem Einzug deiner Katze ab, wer sich während deines Urlaubs oder in Notfallsituationen um deine Katze kümmern wird. Auch Spontantrips über’s Wochenende gehen nur, wenn du Verwandte, Freunde, Nachbarn oder Bekannte hast, die deine Katze während deiner Abwesenheit regelmäßig versorgen.

Im besten Fall wird eine gesunde Katze um die 15 Jahre alt, in Ausnahmefällen sogar noch einige Jahre älter. Einen so großen Teil deines Lebens mit ihr an deiner Seite und der dazugehörigen Verantwortung zu verbringen ist all das definitiv wert für dich? Du möchtest gern all die Zeit investieren, sie großziehen und erziehen? Das sind gute Voraussetzungen, denn sie ist von dem Zeitpunkt an, an dem du sich für sie entscheidest, voll und ganz auf dich angewiesen.

Und noch etwas: Katzen hassen Veränderungen

So ist bestenfalls auch erstmal kein Umzug von dir geplant. Selbst ein paar Möbel oder ihre Katzentoilette umzustellen kann sie schon aus der Bahn werfen – Routine ist ihr Zauberwort, was sich z. B. im Punkt Fütterung umsetzen lässt: Futter sollte es für sie nämlich jeden Tag zur gleichen Zeit geben. Wenn nicht, wird sie dich schon mit lautstarken Beschwerderufen auf deinen „Fehltritt“ aufmerksam machen.

Standortfaktoren

Was das Umfeld deiner Katze bieten sollte:

Einverständnis vom Vermieter (auch bzgl. Katzentreppen, Schutznetzen am Balkon etc.)
sichere, entspannte Umgebung (bei Freigängern Natur/ Garten/ keine viel befahrenen Straßen)
ausreichend große Wohnung
ruhiges Umfeld (keine laute Musik/ Streit)
gepflegtes Umfeld (regelmäßig gereinigte Katzentoilette etc.)
Rückzugsmöglichkeiten
bestenfalls Nichtraucherhaushalt/ Rauchen nur außerhalb der Wohnung

Kostenfaktor Katze

Kannst du dir die (Erst-)Ausstattung, Verpflegung, Spielzeug und Tierarztbesuche einer oder mehrerer Katzen leisten? Vor exorbitant hohen Kosten im letzten Punkt kannst du dich vorab schon mit Hilfe einer Krankenversicherung für deine Katze(n) schützen, jedoch ist auch die natürlich ein monatlicher Kostenfaktor.

Faktor Gesundheit

Sicher ist sicher: Lass dich und deine Familienmitglieder vor der endgültigen Entscheidung für eine Katze mittels Allergietest auf allergische Reaktionen auf Katzen testen. Sollte er positiv bei einem der Mitglieder ausfallen, kannst du dich immer noch über Katzen informieren, die für das Zusammenleben mit einem Allergiker geeignet sind.

Faktor „Wohngemeinschaft“

Du hast schon einen anderen „Mitbewohner“ – eine andere Katze, einen Hund oder vielleicht sogar ein Baby? Dann informiere dich vorher über das Zusammenleben von Katzen mit Babys bzw. Kleinkindern, von Hund und Katze oder von der „alten“ mit einer „neuen“ Katze oder gar mit einem Kitten.

Du hast alle Faktoren bedacht und unsere Fragen „bestanden“? Dann herzlichen Glückwunsch, du kannst nun ruhigen Gewissens und mit viel Vorfreude Katzenmama/ Katzenpapa werden! Selbst wenn noch nicht alle Punkte erfüllt sind – Vieles hast du selber in der Hand und kannst es (wenn es sich für dich lohnt) noch so umkrempeln, dass dein Lebensstil und alles was dazugehört noch vor dem Kauf der Katze für dein Leben mit Katze angepasst wird. Damit ist natürlich von verhältnismäßig gesehen Kleinigkeiten wie dem Schaffen einer ruhigen Umgebung ohne laute Musik oder dem Rauchen außerhalb statt in der Wohnung die Rede, denn deine Persönlichkeit kannst und sollst du natürlich nicht komplett auf den Kopf stellen.

So fühlt sich Riku mit zwei Geschwistern:

Da Mama und Papa beide berufstätig sind, spielen sie außer am Wochenende immer erst abends mit uns (wobei Choco kaum Beschäftigung braucht, da sie ewig lang draußen ihre Abenteuer genießt). Deshalb bin ich happy, dass wir Rabauken zu dritt sind. So habe ich auch noch Yumi um mich herum, die mich ab und zu putzt, mir zeigt, wie manche Spiele gehen, die ich nicht gleich begreife, oder manchmal einfach neben mir liegt, damit ich nicht allein bin. Auch wenn die zwei nicht meine leiblichen Geschwister sind, so habe ich sie doch von klein auf ins Herz geschlossen, auch wenn es ab und zu mal (wie bei allen Geschwistern) kleine Zankereien geben kann (Yumi ist eben der Boss).

Riku