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Nachhaltiger Lebensstil – Wie du deinen ökologischen Fußabdruck ganz einfach ausgleichst

Für Katzenliebhaber und jedermann

Mit einer Pro-Kopf-Emission eines Menschen von 4,8 Tonnen CO2 jährlich, die in Deutschland sogar weit höher liegt (laut Greenpeace, Stand 2017), ist im wahrsten Sinne noch Luft nach oben, was unseren ökologischen Fußabdruck angeht. Einen Beitrag zum rasanten Klimawandel geleistet hat wohl jeder einzelne von uns, je nachdem, wie er mit ihren Ressourcen umgegangen ist. Mit 0,39 Tonnen CO2 belastet zusätzlich eine einzige Katze unseren Planeten jährlich (laut ESU-services Schweiz, „Ökobilanz von Haus- und Heimtieren“, Stand 2019).

Für jeden einzelnen, und gerade als Katzenmama/ Katzenpapa, ist es aus genanntem Grund wichtig, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Voran geht das Informieren. Alle wichtigen Infos dazu findest du in unserem vorhergehenden Artikel So klappt nachhaltige Katzenhaltung – Von vegetarischer Ernährung bis ökologischer Pfotenabdruck.

Und schließlich heißt es: kompensieren, reduzieren, vermeiden. In welchem Umfang, das bleibt ganz und gar dir überlassen. Egal, wie du dich entscheidest: Dem Ziel einer gesunden Erde kommen wir dank dir wieder ein Stückchen näher.

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Umweltbeswusste Lebensweise für Katzenliebhaber

Sicher sind dir schon einige Lifehacks bekannt, wie du dein Leben selber umweltfreundlicher gestalten kannst. Für den täglichen Coffee to go deinen eigenen Becher mitbringen, Obstnetz beim Einkauf, Mülltrennung, Seife zum Auffüllen kaufen statt jedes Mal einen neuen Behälter zu kaufen, Strom sparen, zu Fuß gehen, …

Manchmal braucht es einfach noch einen kleinen Stoß in die richtige Richtung. Hier kommen unsere Vorschläge, was DU tun kannst für ein umweltfreundliches, nachhaltiges Leben als Katzenmama/ Katzenpapa (und genauso für Menschen ohne Katze):

Deinen Urlaub umweltfreundlicher gestalten

Statt fernab einfach mal regional Urlaub machen. Natur pur in der Sächsischen Schweiz oder Großstadtflair in Hamburg – auch so ein Trip zeigt dir mit Sicherheit Ecken, die du von Deutschland noch nicht gesehen hast.
Wenn es dann doch mal der Sommerurlaub weiter weg wird, gibt es die Möglichkeit der CO2-Kompensation. Reiseportale und Fluggesellschaften bieten diese teilweise direkt beim Kauf mit nur einem Klick an. Emissionen, die durch den Flug verursacht werden, werden damit an anderer Stelle ausgeglichen.

Deine Kleidung nachhaltig shoppen

Stöbere doch mal bei angesagten Labels wie Nu-in, die all ihre Kleidung auf nachhaltigem Wege aus nachhaltigen und sogar recyclebaren Materialien produzieren. Oder wie wäre es mit stylishen Sachen aus Second Hand Läden, die schon lange nicht mehr altbacken sein müssen. Das geht auch online auf Plattformen wie Mädchenflohmarkt und Kleiderkreisel. Außerdem kann ich euch sogenannte Second Hand Fashion Flohmärkte wie den Ladyfashion-Flohmarkt zum ausgiebigen Stöbern ans Herz legen, auf denen die wie neuen Klamotten in einigen Fällen sogar witzigerweise pro Kilo gezahlt werden.

Bei deinen Kosmetikprodukten auf Nachhaltigkeit achten

Sogar bei Kosmetikprodukten kannst du mittlerweile darauf achten, vegane Produkte vorzuziehen. In vielen Lippenstiften sind weiterhin tierische Inhaltsstoffe wie Kollagen und Talg zu finden. Vegane Alternativen gibt es bereits, die es sich zumindest zu testen lohnt.

Regional, klimaneutral, ohne tierische Inhaltsstoffe, … Die Liste an Möglichkeiten für bewusst gekauftes Make-up, Duschbad & Co. ist gar nicht so kurz, wie du vielleicht auf den ersten Blick vermutest. Die Naturkosmetik-Marke Alterra bspw. ist seit Kurzem komplett klimaneutral.

Deinen ökologischen Fußabdruck beim Möbel kaufen gering halten

Für kleinere Möbelstücke bietet sich auch hier ein Flohmarkt an. Ergänzend findest du auf Plattformen wie ebay oder ebay Kleinanzeigen eine riesige Auswahl an gebrauchten und teilweise sogar noch unbenutzten oder so gut wie neuen Gegenständen. Bei Haushaltsauflösungen hast du manchmal Glück und es werden schöne Möbelstücke, auch auf ebay, verschenkt.

Deine Ernährung in verschiedene Richtungen austesten – umweltfreundlich, lecker und unkompliziert

Wie auch bei deinem vierbeinigen Wollknäuel spielt die Ernährung eine ausschlaggebende Rolle. Isst du gern Fleisch oder trinkst gern Milch, kommen weitaus mehr Kohlenstoffdioxid und andere Schadstoffe zusammen als bei Menschen, die weniger dergleichen zu sich nehmen oder sogar komplett darauf verzichten. Insbesondere die Massentierhaltung trägt dazu bei, deren Nutztiere riesige Flächen und extrem hohe Mengen Wasser benötigen. Würde jeder Mensch seinen Konsum tierischer Produkte ein Wenig herunterfahren, würden tagtäglich massenweise Ressourcen eingespart werden und der CO2-Ausstoß könnte sinken.

Natürlich erwartet niemand, dass du wegen dieses Vorschlags sofort deine Ernährung auf den Kopf stellst. Deshalb heißt es ja Vorschlag. Wenn deine Katze in dieser Hinsicht schon nicht zur Nachhaltigkeit beitragen kann, dann müssen du und ich (die sich die Kitty ausgesucht haben) es selbst in die Hand nehmen, unseren Teil für den Planeten zu tun. Essen ist bei Weitem eines meiner Lieblingsthemen. Beschäftigst du dich mit dem Thema, kommst du an dem Stichwort veggie nicht vorbei. Vegan und/ oder vegetarisch darf es aber maximal für die Katzenliebhaber sein, versteht sich von selbst.

vegetarische Ernährung

Seit Anfang 2020 achten Adrian und ich selber darauf, uns bewusster und mit unserem Gewissen vereinbar zu ernähren. Das heißt: Fleisch wird gar nicht mehr gekauft und nur noch ausnahmsweise im Restaurant gegessen (was sich durch Corona eh so gut wie erledigt hatte), bei Milch, Joghurt und anderen tierischen Produkten sind wir weitestgehend auf Ausweichprodukte umgestiegen. Der Anfang ist also gemacht und ich muss sagen, es macht echt Lust auf mehr! Bitte hier kein erhobener Zeigefinger, da es nicht gleich zu 100% vegan/ vegetarisch ist – wir sind lange nicht perfekt und sind uns sicher, dass jedoch auch Kleinvieh Mist macht und zu einem verbesserten ökologischen Fußabdruck beiträgt. Ein Beispiel: Würde jeder seinen Fleischkonsum um 80% reduzieren, müssten jedes Jahr 896 Millionen Tiere weniger getötet werden (laut 3sat).

Mir tut die Umstellung jedenfalls total gut und ich liebe liebe liebe es, mit Adrian die oft simplen und dafür abwechslungsreichen Rezepte auszuprobieren und immer und immer wieder zu kochen, weil sie nun mal Suchtpotenzial haben (oder mich von ihm bekochen zu lassen – er ist ehrlich gesagt der bessere Koch von uns beiden). Wer bei veggie nur an Salat und geschmacklosen Tofu denkt, hat noch nie vegetarisch gekocht – und anscheinend auch nicht Miras Buch Yummy Kitchen. Lecker. Einfach. Veggie. gelesen. Langeweile? Fehlanzeige! Yummy Kitchen ist alles andere als eintönig. Es ist bunt und noch dazu total unkompliziert, so wie ich es mir nach einem langen Arbeitstag wünsche. Wie wäre es mit Fried „Chicken“ mit Portobello-Pilzen? Oder doch lieber Salted Caramel Bananen-Lumpia Dessert? Wie du schon hörst heißt veggie nicht automatisch gesünder. Auch Naschkatzen wie ich können veggie.

Wenn du selber eine Naschkatze bist und dich vorm Ausprobieren nicht scheust (oder selbst wenn du es noch tust), ist Yummy Kitchen. mein Buchtipp an dich, der dich mit meinem (und da du gerade auf meiner Seite stöberst wahrscheinlich auch deinem) zweiten Lieblingsthema unterstützt, nämlich Katze! Da eine rein vegetarische Ernährung von Katzen Tierquälerei wäre, wie wir schon in unserem vorhergehenden Artikel erforscht haben, können sie uns bei unserem Vorhaben in Richtung veggie oder zumindest der Erprobung einiger neuer Rezeptideen unterstützen. Genau das macht Kater Peaches bei Yummy Kitchen. Mit seinen liebenswürdigen Anekdoten kommentiert er die 75 Rezepte seines Frauchens, während du sie super lecker und zudem noch echt unkompliziert zubereiten kannst – und das nicht nur als reiner Veganer, Vegetarier oder Veggie-Neuling.

Die Geling-Garantie: Für Mira, die Autorin, sind alles Herzens-Gerichte, die sie bereits selbst mehrmals gekocht und sogar fotografiert hat. Es geht einfach darum, Spaß an der Sache und am Essen zu haben – und das gelingt ihr!

In meinem Fall hat es aber meinem Körper geholfen: Seit Jahren habe ich mit starken Bauchbeschwerden zu kämpfen, die kein Ultraschall, keine Darmspiegelung, kein Bluttest, kurz – kein Arzt – lösen konnte. Mit der Zeit, als ich auf weitestgehend vegetarische und teilweise vegane Kost umgestiegen bin, ging es mir besser denn je (wohlbemerkt habe ich zusätzlich meinen zugegebenermaßen starken Zuckerkonsum schonender gestaltet).

Zu guter Letzt noch eine Sache, die wirklich jeder von uns umsetzen kann und ihm mit Sicherheit ein noch intensiveres Geschmackserlebnis bringt: überwiegend regionale und saisonale Lebensmittel zu kaufen.

Fazit: Go for it!

Das sagt Yumi dazu:

Beim Kochen stehe ich schön daneben und inhaliere sowohl die neuen als auch die altbekannten Gerüche der vielen, vielen Rezepte, die Mama und Papa tagtäglich kochen. Ich falle sogar regelmäßig auf die Ersatzprodukte wie Sojamilch und vegetarische Leberwurst rein, bei denen Riku und ich schon Schlange stehen, wenn wir sie nur sehen und dann auch noch erschnuppern dürfen. Davon was abbekommen dürfen wir trotz großer Kulleraugen allerdings nie…

Yumi